Leaky Gut Syndrom

Viele gesundheitliche Probleme gehen mit einer desolaten Darmgesundheit in Form einer durchlässigen Darmschleimhaut (Leaky Gut Syndrom) einher, die oftmals sogar als Auslöser oder Beschleuniger fungiert.

Um das Leaky Gut Syndrom erfolgreich behandeln zu können, sind verschiedene Therapiebausteine erforderlich. Die Behandlungsbasis bildet immer eine nährstoffreiche Ernährungsweise, die zur Regeneration der Darmschleimhaut beiträgt.

Die Ernährungsgrundlage besteht aus gedünstetem Gemüse und entzündungshemmenden Lebensmitteln. Obst, Vollkornprodukte und Fleisch werden nur in Maßen verzehrt.

Polymyalgia

Allein durch eine gezielte Anpassung der Ernährungsweise kann bei vielen Polymyalgia-Patienten eine spürbare Symptomlinderung und ein günstigerer Krankheitsverlauf erreicht werden.

Empfehlenswert ist eine ausgewogene nährstoffreiche Ernährung, die reich an Gemüse, Obst und Omega-3-haltigen Pflanzenfetten ist, denn diese wirken entzündungshemmend bzw. weisen einen hohen Gehalt an Antioxidantien auf.

Die Basis bilden also vegetarische Lebensmittel, was nicht bedeutet, überhaupt kein Fleisch mehr zu verzehren, sondern dies sollte nur noch in Maßen auf den Tisch kommen und das möglichst in magerer Form. Dabei ist wichtig, auf persönlich unverträgliche Lebensmittel zu verzichten, da diese als Trigger von Entzündungen wirken.

Divertikulitis

Wenn sich Divertikel im Darm entzünden, spricht man von einer Divertikulitis. Diese zeigt sich durch starke Bauchschmerzen, Verdauungsprobleme, Übelkeit bis hin zu Fieber. In schwerwiegenden Fällen sind ein chirurgischer Eingriff und sogar ein künstlicher Darmausgang unumgänglich.

Doch soweit muss es nicht kommen, denn man kann Divertikulitis nicht nur gut behandeln, sondern sogar effektiv vorbeugen. Besonders die Ernährung mit darmfreundlichen Lebensmitteln steht dabei im Mittelpunkt.

Ballaststoffe sind für eine regelmäßige Verdauung unverzichtbar. Nach der akuten Phase sollten nur leicht verdauliche Gemüsesorten auf dem Speiseplan stehen wie z. B. Zucchini, Fenchel und Möhren. Stark blähende Lebensmittel wie Linsen und Bohnen enthalten zwar wertvolle Ballaststoffe, führen aber leicht zu Blähungen. Hier sollte die persönlich verträgliche Menge nicht überschritten werden.

Fettstoffwechselstörung

Eine Fettstoffwechselstörung wird häufig durch Zufall bei einer Routineuntersuchung festgestellt. Betroffene merken davon meistens längere Zeit nichts. Das ist fatal, denn durch zu hohe Cholesterin- und Triglyceridwerte können sich gefährliche arterielle Erkrankungen entwickeln. Sind die Werte dauerhaft zu hoch, kann es zu Ablagerungen in den Blutgefäßen kommen, und das Risiko für Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Schlaganfall und Demenz nimmt deutlich zu.

Mit individuell abgestimmter Medikation kombiniert mit
gesunder Lebensweise, regelmäßiger Bewegung und cholesterinarmer Ernährung sein Schicksal großenteils selbst in der Hand, die Blutwerte wieder in geordnete Bahnen zu lenken.

Wird die Ernährung auf frische und ballaststoffreiche Lebensmittel umgestellt und geht man ungesunden Fetten aus dem Weg, fördert dies die Ausscheidung von überschüssigem Cholesterin.

Cholesterin

Erhöhte Cholesterinwerte im Blut werden häufig durch Zufall bei einer Routineuntersuchung festgestellt. Betroffene merken davon meistens längere Zeit nichts. Das ist fatal, denn durch zu hohe Cholesterinwerte können sich gefährliche arterielle Erkrankungen entwickeln.

Ist der Wert dauerhaft zu hoch, kann es zu Ablagerungen in den Blutgefäßen kommen, und das Risiko für Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Schlaganfall und Demenz nimmt deutlich zu.

Mit individuell abgestimmter Medikation kombiniert mit gesunder Lebensweise, regelmäßiger Bewegung und cholesterinarmer Ernährung hat man sein Schicksal großenteils selbst in der Hand, die Blutwerte wieder in geordnete Bahnen zu lenken.

Wird die Ernährung auf frische und ballaststoffreiche Lebensmittel umgestellt und geht man ungesunden Fetten aus dem Weg, fördert dies die Ausscheidung von überschüssigem Cholesterin.

Burnout

Burnout ist definiert als ein übermäßiger und langfristiger Stresszustand, der auf Dauer zu körperlicher, emotionaler und geistiger Erschöpfung führt.

Die Ursachen für die Entstehung eines Burnouts sind unterschiedlich, allerdings spielt die Ernährung in vielen Fällen eine entscheidende Rolle. Denn ein Burnout wirkt sich ungünstig auf das Immunsystem aus, und die Ernährung ist eine der besten Möglichkeiten, das Immunsystem zu stärken.

Um ein Burnout zu bekämpfen, sollte die Ernährung ausgewogen sein und den Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgen. Hierzu gehören beispielsweise Blattgemüse wie Grünkohl und Spinat. Dieses Gemüse enthält große Mengen an Folsäure, die dem Körper hilft, ausreichend Serotonin zu produzieren.

Auf Zucker, Alkohol und Koffein sollte man verzichten.

Restless Legs (RLS)

Das Restless-Legs-Syndrom verursacht eine stetig wiederkehrende Unruhe in den Beinen, die ein ständiges Bedürfnis nach Bewegung auslöst. In der Regel beginnen die Symptome am Abend und werden im Laufe der Nacht stärker, sodass die unruhigen Beine zu unruhigen Nächten führen.

Obwohl die genaue Ursache von RLS bislang nicht bekannt ist, haben Fachleute festgestellt, dass Menschen mit Eisenmangel eher von der Störung betroffen sind. Darüber hinaus werden Magnesium und Folsäure auch mit RLS in Verbindung gebracht. Dies liegt daran, dass Folsäure und Magnesium den Körper bei der ordnungsgemäßen Muskelkontraktion und der Weiterleitung von Nervenimpulsen unterstützen.

Eine entzündungshemmende, eisen-, folsäure- und magnesiumreiche Ernährung sowie eine Einschränkung des Fett-, Zucker- und Koffeinkonsums können dazu beitragen, die Schwere der RLS-Symptome zu verringern.

Grippe

Eine Grippe ist und alles andere als harmlos. Wird sie nicht richtig auskuriert, können sich ernsthafte Folgeerkrankungen entwickeln. Wenn es darum geht, sich vor unerwünschten Eindringlingen wie Viren, Bakterien und Co. zu schützen, führt an einem intakten Immunsystem kein Weg vorbei.

Damit das körpereigene Abwehrsystem richtig funktionieren kann, benötigt es wichtige Nährstoffe. Fehlt es nämlich daran, öffnet dies den Viren und Co. Tür und Tor. Gleiches gilt für Lebensmittel, die sich ungünstig auf das Immunsystem auswirken, wie insbesondere Zucker, Alkohol und zu viel Salz.

Zwar kann eine gesunde Ernährung nicht grundsätzlich Infektionen verhindern, aber sie unterstützt das Immunsystem sehr effektiv.

Erkältung

Erkältungen sind lästig und alles andere als harmlos. Werden sie nicht richtig auskuriert, können sich ernsthafte Folgeerkrankungen entwickeln. Das Immunsystem ist Dreh- und Angelpunkt, wenn es darum geht, sich vor unerwünschten Eindringlingen wie Viren, Bakterien und Co. zu schützen.

Damit das körpereigene Abwehrsystem richtig funktionieren kann, benötigt es wichtige Nährstoffe. Fehlt es nämlich daran, öffnet dies den Viren und Co. Tür und Tor. Gleiches gilt für Lebensmittel, die sich ungünstig auf das Immunsystem auswirken, wie insbesondere Zucker, Alkohol und zu viel Salz.

Zwar kann eine gesunde Ernährung nicht grundsätzlich Infektionen verhindern, aber sie unterstützt das Immunsystem sehr effektiv.

Corona

Viren, Bakterien, Parasiten und Co. sind für uns Menschen eine ständige Bedrohung, das hat uns Corona mehr als deutlich vor Augen geführt. Das Immunsystem ist durch Corona in den Fokus vieler Menschen gerückt, denn es ist Dreh- und Angelpunkt, wenn es darum geht, sich vor all den unerwünschten Eindringlingen zu schützen.

Zwar kann eine gesunde Ernährung eine Corona-Infektion nicht verhindern, aber sie unterstützt das Immunsystem. Fehlt es nämlich an notwendigen Nährstoffen, öffnet dies den Viren und Co. Tür und Tor. Gleiches gilt für Lebensmittel, die sich ungünstig auf das Immunsystem auswirken, wie insbesondere Zucker, Alkohol und zu viel Salz.

Bringen Sie Ihre körperliche Abwehr mit vielen leckeren Rezepten in Stellung.

Scheidenentzündung

Eine Scheidenentzündung ist häufig eine durch einen Pilz (meistens Candida albicans) ausgelöste Infektion. Sie kann symptomlos verlaufen oder sich durch Brennen, Jucken und Ausfluss bemerkbar machen.

Wenn es dem Körper gelingt, das natürliche Gleichgewicht der Vaginalflora wieder herzustellen, kann die Pilzinfektion von alleine verschwinden. Bei den meisten betroffenen Frauen ist jedoch eine Behandlung mit antimykotischen Mitteln erforderlich, zudem ist eine Ernährungsumstellung häufig anzuraten. Besonders betrifft dies Frauen, die von wiederkehrenden Scheidenpilzinfektionen betroffen sind.

Candidapilze lieben vor allen Dingen Zucker, sodass eine zuckerreiche Ernährung für eine explosionsartige Vermehrung von Pilzen sorgt. Auch süße Obstsorten, Auszugsmehle und ein Übermaß an Kohlenhydraten und Milchprodukten wirken sich ungünstig aus.

Scheidenpilz

Ein Scheidenpilz ist eine durch einen Pilz (meistens Candida albicans) ausgelöste Infektion. Sie kann symptomlos verlaufen oder sich durch Brennen, Jucken und Ausfluss bemerkbar machen.

Wenn es dem Körper gelingt, das natürliche Gleichgewicht der Vaginalflora wieder herzustellen, kann die Pilzinfektion von alleine verschwinden. Bei den meisten betroffenen Frauen ist jedoch eine Behandlung mit antimykotischen Mitteln erforderlich, zudem ist eine Ernährungsumstellung häufig anzuraten. Besonders betrifft dies Frauen, die von wiederkehrenden Scheidenpilzinfektionen betroffen sind.

Candidapilze lieben vor allen Dingen Zucker, sodass eine zuckerreiche Ernährung für eine explosionsartige Vermehrung von Pilzen sorgt. Auch süße Obstsorten, Auszugsmehle und ein Übermaß an Kohlenhydraten und Milchprodukten wirken sich ungünstig aus.

Urtikaria

Urtikaria – auch als Nesselsucht bezeichnet – ist eine der häufigsten Erkrankungen der Haut, die durch Rötungen, Juckreiz oder Quaddeln gekennzeichnet ist. Diese Hautreaktionen werden durch unterschiedliche Auslöser verursacht wie beispielsweise Medikamente, Stress, Giftstoffe und Lebensmittel.

Zu den auslösenden Lebensmitteln gehören Alkohol, Lebensmittelzusatzstoffe, Meeresfrüchte, bestimmte Gemüse- und Obstsorten und fermentierte Nahrungsmittel – all diese sind stark histaminhaltig.

Neben der Standardbehandlung mit Antihistaminika oder Cortison kann eine Umstellung auf eine histaminarme Ernährungsweise zu deutlicher Symptomlinderung und Vermeidung erneuter Schübe beitragen.

Nesselsucht

Nesselsucht – auch als Urtikaria bezeichnet – ist eine der häufigsten Erkrankungen der Haut. Sie ist durch Rötungen, Juckreiz oder Quaddeln gekennzeichnet. Diese Hautreaktionen werden durch unterschiedliche Auslöser verursacht wie beispielsweise Medikamente, Stress, Giftstoffe und Lebensmittel.

Zu den auslösenden Lebensmitteln gehören Alkohol, Lebensmittelzusatzstoffe, Meeresfrüchte, bestimmte Gemüse- und Obstsorten und fermentierte Nahrungsmittel – all diese sind stark histaminhaltig.

Neben der Standardbehandlung mit Antihistaminika oder Cortison kann eine Umstellung auf eine histaminarme Ernährungsweise zu deutlicher Symptomlinderung und Vermeidung erneuter Schübe beitragen.

Aphthen

Aphthen sind kleine schmerzhafte Geschwüre, die als milchig-weiße belegte Flecken in der Mundschleimhaut oder auf dem Zahnfleisch auftreten. Je nach Ausprägung heilen sie innerhalb kurzer Zeit von selbst ab, sie können aber auch einige Monate lang anhalten. Bei vielen Patienten treten Aphthen immer wieder auf, hier sollte die Behandlung nicht allein aus schmerzlindernden betäubenden Salben oder Gels bestehen, sondern der Ursache auf den Grund gegangen werden.

Bei langandauernden oder stets wiederkehrenden Aphthen ist es wichtig, ernsthafte Erkrankungen auszuschließen. Es lohnt sich auch häufig, einen Blick auf die Ernährung zur richten.

Bei vielen Betroffenen sind die Schleimhautveränderungen auf einen Vitalstoffmangel zurückzuführen, allen voran betrifft dies Folsäure, Vitamin B12 und Eisen. Darüber hinaus führt eine histaminarme Ernährungsweise häufig zu einer deutlichen Linderung von Aphthen. Entdecken Sie hier nährstoffreiche und histaminarme Rezepte.

Untergewicht

Von Untergewicht betroffen zu sein, kann ernsthafte gesundheitliche Folgen mit sich bringen, wie ein geschwächtes Immunsystem, Müdigkeit, körperliche Schwäche und brüchige Knochen. Ein BMI von unter 18,5 ist ein wichtiger Hinweis darauf, dass das Körpergewicht zu niedrig sein könnte.

Bei Untergewicht ist es Ziel der Ernährungsumstellung, schrittweise eine Gewichtszunahme zu erreichen, bis das gesunde Gewicht erreicht ist.

Dabei sind kalorienreiche Lebensmittel mit vielen gesättigten Fetten und Zucker wie Kuchen, Schokolade und Co. nicht die Lösung, sondern sogar zu vermeiden! Diese Lebensmittel führen zu einer Zunahme des Körperfetts, aber nicht der fettfreien Körpermasse, was das Risiko eines hohen Cholesterinspiegels im Blut erhöht.

Stattdessen sind regelmäßige Mahlzeiten und gelegentliche Zwischenmahlzeiten mit vollwertigen und vitalstoffreichen Lebensmitteln und einer höheren Kaloriendichte zu empfehlen.

Morbus Bechterew

Morbus Bechterew ist eine chronische Erkrankung, bei der es im Laufe der Zeit zu einer Versteifung von Gelenken kommt. Bei der Wirbelsäule zeigt sich die Krankheit durch eine nach vorne gebeugte Körperhaltung. Sind die Rippen betroffen, kann das Atmen beeinträchtigt sein. Verantwortlich hierfür soll eine Störung des Immunsystems sein.

Es gibt keine Heilung für Morbus Bechterew, aber Behandlungen können die Symptome lindern und den Krankheitsverlauf möglicherweise verlangsamen. Auch der Ernährung kommt eine bedeutsame Rolle zu.

Die ideale Ernährungsweise bei Morbus Bechterew besteht aus fructosearmem Obst, Gemüse und Omega-3-haltigen Fisch- und Ölsorten. Auf entzündungsfördernde Lebensmittel wie Zucker, raffiniertes Mehl, Alkohol und verarbeitete Lebensmittel sollte man hingegen verzichten. Tierische Fette werden aufgrund der entzündungsfördernden Arachidonsäure stark eingeschränkt.

Bronchitis, chronische

Bronchitis ist eine der häufigsten Atemwegsinfektionen und durch starken Husten mit Auswurf und Brustschmerzen gekennzeichnet. Eine akute Bronchitis kann in eine chronische Form übergehen.

Die Behandlung besteht aus schleim- und hustenlösenden Mitteln, um das Abhusten zu erleichtern. Bei einer chronischen Bronchitis ist es wichtig, den Entzündungsprozessen entgegenzuwirken und das Immunsystem zu stärken. Hier kommt der Ernährung eine bedeutsame Rolle zu.

Der zugrundeliegende Entzündungsprozess lässt sich mit einer entzündungshemmenden Ernährungsweise ausschalten. Neben Obst, Gemüse und Fisch wirken auch Öle wie z. B. Leinöl, Hanföl und Olivenöl sowie Gewürze wie Curcuma, Zimt und Chili entzündungshemmend. Auf entzündungsfördernde Lebensmittel wie u. a. Zucker und Alkohol ist hingegen zu verzichten.

Schuppenflechte

Schuppenflechte – auch als Psoriasis bezeichnet – ist eine Hauterkrankung, die mit roten, schuppigen und krustigen Hautstellen einhergeht, die mit silbrigen Schuppen bedeckt sind. Üblicherweise treten diese an den Ellenbogen, Knien, auf dem unteren Rücken und der Kopfhaut auf, können aber auch überall am Körper vorkommen.

Zu den Behandlungsoptionen gehören Salben, Lichttherapie (Phototherapie) und orale oder injizierte Medikamente. Ein deutlich besseres Hautbild kann auch durch eine gesunde Ernährungsweise erreicht werden, denn die Ernährung spielt beim Krankheitsgeschehen eine große Rolle.

Die Ernährungsgrundlage bei Schuppenflechte bilden naturbelassene Lebensmittel, was aber nicht bedeutet, sich hauptsächlich von Rohkost zu ernähren. Der bei Schuppenflechte zugrundeliegende Entzündungsprozess lässt sich mit einer entzündungshemmenden Ernährungsweise ausschalten. Neben Obst, Gemüse und Fisch wirken auch Öle wie z. B. Leinöl, Hanföl und Olivenöl sowie Gewürze wie Curcuma, Zimt und Chili entzündungshemmend.

Psoriasis

Psoriasis – auch als Schuppenflechte bezeichnet – ist eine Hauterkrankung, mit roten, schuppigen und krustigen Hautstellen einhergeht, die mit silbrigen Schuppen bedeckt sind. Üblicherweise treten diese an den Ellenbogen, Knien, auf dem unteren Rücken und der Kopfhaut auf, können aber auch überall am Körper vorkommen.

Zu den Behandlungsoptionen gehören Salben, Lichttherapie (Phototherapie) und orale oder injizierte Medikamente. Ein deutlich besseres Hautbild kann auch durch eine gesunde Ernährungsweise erreicht werden, denn die Ernährung spielt beim Krankheitsgeschehen eine große Rolle.

Die Ernährungsgrundlage bei Psoriasis bilden naturbelassene Lebensmittel, was aber nicht bedeutet, sich hauptsächlich von Rohkost zu ernähren. Der bei Psoriasis zugrundeliegende Entzündungsprozess lässt sich mit einer entzündungshemmenden Ernährungsweise ausschalten. Neben Obst, Gemüse und Fisch wirken auch Öle wie z. B. Leinöl, Hanföl und Olivenöl sowie Gewürze wie Curcuma, Zimt und Chili entzündungshemmend.

Herzinsuffizienz

Frische Lebensmittel sind die Basis einer herzgesunden Ernährung. Je bunter der Teller, umso besser für das Herz. Obst und Gemüse enthalten wertvolle Nährstoffe, Ballaststoffe und wenig Kalorien.

Grünes Gemüse wie Brokkoli, Spinat und Grünkohl ist eine gute Quelle für die Vitamine C und E. Orangefarbene Obstsorten und Gemüse wie Paprika, Süßkartoffeln, Möhren und Melone versorgen Sie mit viel Beta-Carotin.

Ballaststoffe senken den Gehalt an arterienverstopfendem Cholesterin, sie halten länger satt und sorgen für eine regelmäßige Verdauung. Hierfür sind Vollkornprodukte das Lebensmittel der Wahl, darüber hinaus enthalten sie wichtige B-Vitamine, die das Herz bei der Sauerstoffversorgung des Körpers unterstützen.

Nasennebenhöhlenentzündung, chronische

Eine Nasennebenhöhlenentzündung (auch als Sinusitis bekannt) ist alles andere als ein lästiger Schnupfen – sie ist vielmehr eine chronische Entzündung der Schleimhaut in den Nasennebenhöhlen und kann zu gefährlichen Folgekrankheiten führen.

Neben der Verabreichung von entzündungshemmenden und abschwellenden Präparaten sowie regelmäßigen Nasenduschen kommt der Ernährung eine bedeutende Rolle zu.

Die Grundlage bilden immunstärkende und entzündungshemmende Nährstoffe. Empfehlenswerte Lebensmittel enthalten die Vitamine A, C, D und E, Mineralien wie insbesondere Zink und Magnesium, Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Probiotika.

Eine gesunde und leckere Ernährung, mit der die körperliche Abwehr in Stellung gebracht wird, ist also kein Hexenwerk. Entdecken Sie hier viele leckere Rezepte, die einfach und schnell zubereitet werden können.

Sinusitis, chronische

Sinusitis ist alles andere als ein lästiger Schnupfen – sie ist vielmehr eine chronische Entzündung der Schleimhaut in den Nasennebenhöhlen und kann zu gefährlichen Folgekrankheiten führen.

Neben der Verabreichung von entzündungshemmenden und abschwellenden Präparaten sowie regelmäßigen Nasenduschen kommt der Ernährung eine bedeutende Rolle zu.

Die Grundlage bilden immunstärkende und entzündungshemmende Nährstoffe. Empfehlenswerte Lebensmittel enthalten die Vitamine A, C, D und E, Mineralien wie insbesondere Zink und Magnesium, Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Probiotika.

Eine gesunde und leckere Ernährung, mit der die körperliche Abwehr in Stellung gebracht wird, ist also kein Hexenwerk. Entdecken Sie hier viele leckere Rezepte, die einfach und schnell zubereitet werden können.

Fersensporn

Ein Fersensporn ist ein dornenförmiger knöcherner Auswuchs. Sobald man auftritt, verursacht er stechende Schmerzen in der Ferse, die sich anfühlen, als wäre man in eine Scherbe getreten.

Für die Behandlung werden Übungsprogramme zur Dehnung der unteren Fußmuskulatur, der Achillessehne und der Wadenmuskulatur empfohlen.

Darüber hinaus kann auch die Ernährung zur Linderung des Fersensporns beitragen. Unsere Ernährung ist wichtig für das gesamte gesundheitliche Wohlbefinden und hört nicht vor den Füßen auf.

Einige Fußschmerzen wie der Fersensporn werden durch Entzündungen verursacht und können sich verschlimmern, wenn entzündungsfördernde Lebensmittel im Übermaß verzehrt werden. Eine entzündungshemmende Ernährung mit vorwiegend pflanzlichen und Omega-3-haltigen Lebensmitteln wirkt sich häufig positiv auf den Krankheitsverlauf aus.

Cystitis

Bei einer Cystitis (auch als Blasenentzündung oder Zystitis bezeichnet), steht das Immunsystem im Fokus. Ist dieses geschwächt, gelingt es unerwünschten Eindringlingen leichter, in den menschlichen Organismus einzudringen.

Auslöser für eine Cystitis gibt es viele, wenn die Infektion wiederholt auftritt, kann dies mit einer ungünstigen Ernährung in Verbindung stehen. Eine ausreichende Versorgung mit immunstärkenden und entzündungshemmenden Nährstoffen ist dann unverzichtbar. Empfehlenswerte Lebensmittel enthalten die Vitamine A, C, D und E, Mineralien wie insbesondere Zink und Magnesium, Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Probiotika.

Eine gesunde und leckere Ernährung, mit der die körperliche Abwehr in Stellung gebracht wird, ist also kein Hexenwerk. Entdecken Sie hier viele leckere Rezepte, die einfach und schnell zubereitet werden können.

Blasenentzündung

Bei einer Blasenentzündung (auch als Zystitis oder Cystitis bezeichnet), steht das Immunsystem im Fokus. Ist dieses geschwächt, gelingt es unerwünschten Eindringlingen leichter, in den menschlichen Organismus einzudringen.

Auslöser für eine Blasenentzündung gibt es viele, wenn die Infektion wiederholt auftritt, kann dies mit einer ungünstigen Ernährung in Verbindung stehen. Eine ausreichende Versorgung mit immunstärkenden und entzündungshemmenden Nährstoffen ist dann unverzichtbar. Empfehlenswerte Lebensmittel enthalten die Vitamine A, C, D und E, Mineralien wie insbesondere Zink und Magnesium, Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Probiotika.

Eine gesunde und leckere Ernährung, mit der die körperliche Abwehr in Stellung gebracht wird, ist also kein Hexenwerk. Entdecken Sie hier viele leckere Rezepte, die einfach und schnell zubereitet werden können.

Arteriosklerose

Arteriosklerose (auch als Arterienverkalkung bezeichnet) gilt als eine Hauptursache für Herzerkrankungen, einschließlich der koronaren Herzerkrankung. Es handelt sich um eine chronische Entzündungskrankheit mit diversen Risikofaktoren.

Die Entstehung von Arteriosklerose steht in enger Verbindung mit der persönlichen Ernährungsweise. Um einer Arterienverkalkung entgegenzuwirken, sollte die Ernährung aus viel Gemüse, fructosearmem Obst, Vollkornprodukten, Nüssen, Samen, Hülsenfrüchten und Omega-3-haltigen Fischsorten bestehen.

Fettreiches Fleisch und Salz sollten nur in Maßen verzehrt werden. Schweine-, Rind-, und Lammfleisch können das Risiko für Arteriosklerose erhöhen. Dies wird auf den hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren zurückgeführt, die den Cholesterinspiegel in die Höhe treiben können.

Pollenallergie

Eine Pollenallergie wird durch Pflanzenpollen von Bäumen, Blüten und Gräsern ausgelöst. Wenn die Allergene die Schleimhäute von Nase und Atemwegen erreichen, kommt es zu allergischen Reaktionen.

Histamin ist der Botenstoff, der für die Symptome bei einer Pollenallergie verantwortlich ist. Er kommt in bestimmten Lebensmitteln vor und wird auch von unserem Körper selbst produziert. Wenn das im Körper vorhandene Histamin nicht schnell genug abgebaut wird, weil hierfür die erforderlichen Enzyme (DAO) in unzureichender Menge vorhanden sind, kommt es zu vielfältigen körperlichen Reaktionen.

Bei einer Pollenallergie ist somit eine histaminarme Ernährung der wichtigste Therapiebaustein. Zudem gibt es einige Lebensmittel, die Symptome lindern können. Dies sind Obst- und Gemüsesorten, die über einen hohen Anteil Antioxidantien verfügen wie z. B. Brokkoli und grünes Blattgemüse.

Stress

Es gibt viele Möglichkeiten, Stress abzubauen, dazu gehört auch das Essen. Je nach Lebensmitteln kann der Stresspegel gesenkt oder erhöht werden. Deshalb ist es wichtig, darauf zu achten, was man in stressigen Phasen verzehrt.

Der Grund, warum sich bestimmte Lebensmittel positiv oder negativ auswirken, sind die darin enthaltenen Nährstoffe. Stress erhöht den Bedarf bestimmter Nährstoffe wie Vitamin C, Vitamin B, Magnesium und Selen.

Zudem wird das für Stress verantwortliche Haupthormon Cortisol durch Lebensmittel beeinflusst. Bestimmte Nahrungsmittel können dazu beitragen, den Cortisolspiegel zu senken oder zu erhöhen. Die beste Möglichkeit, das Cortisol im Körper zu senken, ist eine entzündungshemmende Ernährung.

Wechseljahre

In den Wechseljahren sollte auf eine ausgewogene vitaminreiche Kost mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten sowie ungesättigten Fettsäuren geachtet werden. Bestimmte Pflanzenöle, Samen, Nüsse und Fischarten wie Lachs, Makrele, Hering und Sardinen enthalten wertvolle Omega-3-Fettsäuren.

Um Osteoporose vorzubeugen, ist eine ausreichende Versorgung mit Calcium und Vitamin D wichtig. Ein großer Anteil des Vitamin D-Bedarfs wird vom Körper selbst unter Einfluss von Sonnenlicht gebildet, Vitamin D kann aber zusätzlich über die Nahrung aufgenommen werden. Es ist in Milchprodukten, Fisch, Eigelb und Pilzen enthalten.

Phytoöstrogene entfalten im Körper eine hormonähnliche Wirkung und können wechseljahresbedingte Symptome lindern. Phytoöstrogene sind in Vollkornprodukten, Linsen, Leinsamen, Rotklee, Kichererbsen und Hülsenfrüchten enthalten.

Multiple Sklerose (MS)

Multiple Sklerose lässt sich bislang nicht heilen, aber es gibt einige Therapiemöglichkeiten, wie unter anderem die Ernährung, die den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen.

Es gibt zwar keine klassische Ernährungsweise, die für alle Betroffenen gleichermaßen angezeigt ist, dennoch wirkt sich eine entzündungshemmende Ernährung mit vorwiegend pflanzlichen Lebensmitteln häufig positiv auf den Krankheitsverlauf aus. Denn sie wirkt den Entzündungen entgegen, die bei Multiple Sklerose in Erscheinung treten.

Fachleute gehen inzwischen davon aus, dass Entzündungen durch einen zu niedrigen Vitamin D-Spiegel verstärkt werden. Zudem mehren sich Hinweise, dass die Darmflora einen wichtigen Einfluss auf den Verlauf einer MS hat. Die Darmflora wird maßgeblich durch die Ernährung beeinflusst.

Mastozytose

Bei der Mastozytose liegt eine übermäßige Vermehrung von Mastzellen in einem oder in mehreren inneren Organen vor. Mastzellen produzieren entzündungsfördernde Stoffe, von denen Histamin und Tryptase die relevantesten sind. Sie wirken als Auslöser für körperliche Symptome wie Juckreiz, Nesselsucht, Gelenkschmerzen oder Magen-Darm-Beschwerden.

Die Erkrankung ist ursächlich nicht heilbar, die Behandlung besteht meistens aus der Verabreichung von Antihistaminika oder Mastzellenstabilisatoren.

Bei vielen Mastozytose-Patienten kommt es durch eine histaminarme Ernährung zu einer Linderung der Symptome. Auf histaminhaltige Lebensmittel wie Tomaten, Hefe, Parmesan, Schokolade, Rotwein und Essig sollte verzichtet werden.

Rosacea

Rosacea ist eine der häufigsten Erkrankungen der Haut, die sich durch Rötungen, Pusteln oder Papeln zeigt. Bestimmte Lebensmittel stehen im Verdacht, das Hautbild bei Rosacea zu verschlechtern. Hierzu zählen insbesondere entzündungsfördernde Nahrungsmittel wie Kuhmilch- und Weizenprodukte, Fleisch und Zucker.

Die Behandlungsgrundlage bildet eine antientzündliche Ernährungsweise mit ballaststoffreichen und pflanzlichen Lebensmitteln sowie Omega-3-haltigen Ölen und Fischsorten wie Lachs, Makrele und Hering.

Bei einigen Betroffenen spielt das Gewebehormon Histamin eine große Rolle. Hier ist eine histaminarme Ernährungsweise erforderlich. Entsprechende Rezepte finden Sie in der Rubrik „Histaminintoleranz“.

Parodontose

Parodontose ist eine chronische Zahnfleischentzündung und wird durch bakterielle Mikroorganismen ausgelöst. Sie verursacht eine Zerstörung des Zahnhalteapparats und kann zu Zahnverlust und anderen Gesundheitsproblemen führen.

Rauchen, Diabetes und eine ungesunde Ernährung mit einem hohen Anteil an raffinierten Kohlenhydraten und verarbeiteten Lebensmitteln erhöhen das Risiko, an Parodontose zu erkranken.

Durch eine kohlenhydratarme Ernährung, die einen hohen Anteil an Vitamin C, D und Omega-3-Fettsäuren aufweist und zudem viele Ballaststoffe enthält, lässt sich die Parodontose deutlich reduzieren.

Herz- und Kreislauf

Wenn Sie sich Sorgen um Ihr Herz machen, sollten Sie Lebensmittel wie Zucker, raffinierte Kohlenhydrate und gesättigte Fettsäuren nicht regelmäßig auf Ihrem Teller haben.

Auch der Verzehr von zu viel Schweine-, Rind-, und Lammfleisch kann das Risiko für Herzkrankheiten erhöhen. Dies wird auf den hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren zurückgeführt, die den Cholesterinspiegel in die Höhe treiben können.

Kekse und Kuchen sollten nur selten verzehrt werden. Sie enthalten nicht nur viel Zucker, sondern werden auch mit höheren Triglyceridwerten in Verbindung gebracht, was zu Herzerkrankungen führen kann.

Mit einer herzgesunden Ernährung aus Obst und Gemüse, fettarmen Milchprodukten, Vollkornprodukten und magerem Eiweiß wird das Herz unterstützt.

Fettleber

Die Ernährungsgrundlage bei einer Fettleber besteht aus Gemüse, zuckerarmen Obstsorten und ballaststoffreichen Lebensmitteln wie Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte. Aufgrund des hohen Eiweißgehaltes ist zweimal pro Woche eine Fisch- oder Geflügelmahlzeit zu empfehlen.

Von einem Verzehr von Lebensmitteln mit einem hohen Zucker- und Salzanteil, gesättigten Fettsäuren und raffinierten Kohlenhydraten wird abgeraten.

Eine starke Darmflora stärkt die Lebergesundheit. Neben probiotischen Präparaten wirkt sich ein regelmäßiger Verzehr von inulinhaltigen Gemüsesorten günstig auf die Darmflora aus. Hierzu zählen Chicorée, Schwarzwurzeln, Pastinaken und Artischocken.

Um der Leber Zeit zur Regeneration zu geben, sollten möglichst nur 3 Mahlzeiten pro Tag erfolgen.

Bluthochdruck

Hoher Blutdruck kann zu einer Verhärtung und Verdickung der Arterien (Arteriosklerose) führen, die einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder andere Komplikationen zur Folge haben kann.

Bluthochdruck lässt sich sehr effektiv durch gesunde Ernährung verhindern oder senken. Vegetarier und Veganer leiden übrigens seltener unter Bluthochdruck. Um Bluthochdruck entgegenzuwirken, sollte die Ernährung aus viel Gemüse, fructosearmem Obst, Vollkornprodukten, Nüssen, Samen, Hülsenfrüchten und Omega-3-haltigen Fischsorten bestehen.

Salz sollten Sie nur in Maßen verzehren, denn je mehr Salz Sie essen, umso höher steigt der Blutdruck. Pro Tag sollte der Verzehr nicht mehr als 6 Gramm betragen, was ungefähr einem Teelöffel entspricht.

Arterienverkalkung

Arterienverkalkung (auch als Arteriosklerose bezeichnet) gilt als eine Hauptursache für Herzerkrankungen, einschließlich der koronaren Herzerkrankung. Es handelt sich um eine chronische Entzündungskrankheit mit diversen Risikofaktoren.

Die Entstehung von Arterienverkalkung steht in enger Verbindung mit der persönlichen Ernährungsweise. Um einer Arterienverkalkung entgegenzuwirken, sollte die Ernährung aus viel Gemüse, fructosearmem Obst, Vollkornprodukten, Nüssen, Samen, Hülsenfrüchten und Omega-3-haltigen Fischsorten bestehen.

Fettreiches Fleisch und Salz sollten nur in Maßen verzehrt werden. Schweine-, Rind-, und Lammfleisch können das Risiko für Arteriosklerose erhöhen. Dies wird auf den hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren zurückgeführt, die den Cholesterinspiegel in die Höhe treiben können.

Anämie

Bei Zöliakie stellt sich nicht die Frage, ob man glutenhaltige und damit unverträgliche Lebensmittel trotzdem isst und die Folgen in Kauf nehmen möchte. Bei dieser chronischen Erkrankung ist ein strikter Verzicht auf Gluten unverzichtbar.

Allerdings ist das Leben mit Zöliakie heute einfacher als je zuvor, denn die Auswahl an glutenfreien Lebensmitteln ist den Supermärkten seit Jahren kontinuierlich gewachsen. Zöliakie bedeutet also nicht mehr, dass man grundsätzlich auf leckere Speisen verzichten muss.

Es heißt vielmehr, dass die leckeren Speisen jetzt einfach andere sind. Statt ein Lieblingsteilchen vom Bäcker gibt es jetzt selbstgebackene glutenfreie Leckereien. Und statt Kantinenessen steht jetzt ein selbstgekochtes glutenfreies Mittagessen auf dem Speiseplan. Glutenfreie Getreidesorten wie Quinoa, Hirse, Amarant, Buchweizen, Teff und viele mehr stehen inzwischen für viel Abwechslung auf dem Speiseplan zur Verfügung.

Weichteilrheuma

Rheumatische Erkrankungen betreffen nicht immer Gelenke, sondern auch Gewebe und Strukturen wie Muskeln, Sehnen, Bänder und Schleimbeutel, was sich durch Schmerzen und Schwellungen äußert. Die Behandlung konzentriert sich auf die Linderung der Schmerzen und Entzündungen und den Erhalt der Beweglichkeit.

Während Lebensmittel wie Kuhmilch- und Weißmehlprodukte, Fleisch und Zucker Entzündungen verstärken, wirken sich andere entzündungshemmend aus.

Die Ernährungsgrundlage bilden ballaststoffreiche und pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Kräuter und Gewürze. Die darin enthaltenen Antioxidantien können die Aktivität von entzündlichen Schüben reduzieren. Zudem sollten Omega-3-haltige Öle und Fischsorten wie Lachs, Makrele und Hering verzehrt werden.

Laktoseintoleranz

Bei einer Laktoseintoleranz ist das Enzym Laktase im Darm gar nicht oder in nicht ausreichender Menge vorhanden. Laktose ist ein natürlicher Bestandteil der Milch, sodass der Verzehr von Milch und Milchprodukten bei den betroffenen Personen zu Problemen führt. Häufig betrifft dies den Verdauungstrakt, typische Symptome sind Blähungen, Bauchkrämpfe und Durchfall.

Die Ernährung bei Laktoseintoleranz bedeutet immer einen Verzicht auf laktosehaltige Lebensmittel. Da diese reich an vielen lebensnotwendigen Nährstoffen (insb. Calcium) sind, ist es wichtig, auf ausgewogene Ernährung zu achten, um dieses Defizit auszugleichen. Besonders calciumhaltig sind Brokkoli, Tomaten, Grünkohl, Sojamilch, Kokosmilch und calciumreiches Mineralwasser.

Zöliakie

Bei Zöliakie ist ein strikter Verzicht auf Gluten unverzichtbar. Erfreulicherweise ist die Auswahl an glutenfreien Lebensmitteln ist den Supermärkten in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Zöliakie bedeutet also nicht mehr, dass man grundsätzlich auf leckere Speisen verzichten muss.

Es heißt vielmehr, dass die leckeren Speisen andere sind. Statt ein Lieblingsteilchen vom Bäcker gibt es selbstgebackene glutenfreie Leckereien. Und statt Kantinenessen steht jetzt ein selbstgekochtes glutenfreies Mittagessen auf dem Speiseplan. Glutenfreie Getreidesorten wie Quinoa, Hirse, Amarant, Buchweizen, Teff und viele mehr stehen inzwischen für viel Abwechslung auf dem Speiseplan zur Verfügung.
Wichtig: bei allen Zutaten auf Glutenfrei-Kennzeichnung achten!

Verstopfung

Verstopfung (Obstipation) liegt dann vor, wenn eine Darmentleerung nur mit starkem Pressen möglich ist und/oder mehrere Tage lang ausbleibt. Betroffen sind hauptsächlich Frauen und Personen im fortgeschrittenen Alter.

Verstopfung kann vorübergehend auftreten, sie kann aber auch chronisch werden. Der Griff zu Abführmitteln ist weit verbreitet, aber er ist keine Lösung auf Dauer. Stattdessen sollte die Ernährung umgestellt werden – das Zauberwort lautet hier Ballaststoffe, denn sie bringen den Darm auf Trab.

Zu den ballaststoffreichen Lebensmitteln zählen insbesondere Vollkornprodukte, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte. Ballaststoffarme Lebensmittel wie Fleisch, Wurst und Weißmehl sollten nur selten auf dem Speiseplan stehen.

Rheuma

Rheuma ist eine chronische und fortschreitende Erkrankung der Gelenke und zählt zu den Autoimmunkrankheiten. Hierbei bekämpft das Immunsystem der Patienten körpereigenes Gewebe.

Bestimmte Lebensmittel stehen im Verdacht, den Krankheitsverlauf ungünstig zu beeinflussen. Hierzu zählen insbesondere entzündungsfördernde wie Kuhmilch- und Weißmehlprodukte, Fleisch und Zucker.

Die Ernährungsgrundlage bilden ballaststoffreiche und pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Kräuter und Gewürze. Die darin enthaltenen Antioxidantien können die Aktivität von entzündlichen Schüben reduzieren. Zudem sollten Omega-3-haltige Öle und Fischsorten wie Lachs, Makrele und Hering verzehrt werden.

Migräne

Wer von Migräne betroffen ist, hat meistens schon einen langen Leidensweg zurückgelegt und viele Dinge ausprobiert, um die schmerzhaften Kopfschmerzen in den Griff zu bekommen.

Tatsächlich gibt es für Migräne viele Ursachen, z. B. Stress, Schlafmangel, Medikamente und Hormone. Dass auch die Ernährung eine Rolle spielt, wird allzu häufig nicht bedacht, dabei kann genau dies einer der entscheidenden Schlüsselfaktoren sein.

Werden migräneauslösende Lebensmittel konsequent und langfristig gemieden, reduzieren sich Anzahl und Ausprägung der Migräneattacken. Es ist sogar möglich, dass die Migräne ganz ausbleibt.

Durch welche Lebensmittel Migräneattacken getriggert werden, ist bei den Betroffenen unterschiedlich, häufig sind jedoch Histamine relevant. So zeigt sich bei vielen Patienten eine histaminarme Ernährungsweise als äußerst positiv. Besonders histaminhaltig sind Tomaten, Hefe, Rotwein, Sauerkraut, Parmesan, Essig, Schokolade und Zitrusfrüchte.

Kopfschmerzen, chronische

Wer von chronischen Kopfschmerzen betroffen ist, hat meistens schon einen langen Leidensweg zurückgelegt und viele Dinge ausprobiert, um die Schmerzen in den Griff zu bekommen.

Tatsächlich gibt es für chronische Kopfschmerzen viele Ursachen, z. B. Stress, Schlafmangel, Medikamente und Hormone. Dass auch die Ernährung eine Rolle spielt, wird allzu häufig nicht bedacht, dabei kann genau dies einer der entscheidenden Auslöser sein.

Werden kopfschmerzauslösende Lebensmittel konsequent und langfristig gemieden, reduzieren sich Anzahl und Ausprägung der Schmerzattacken. Es ist sogar möglich, dass die Kopfschmerzen ganz ausbleiben.

Durch welche Lebensmittel Kopfschmerzen getriggert werden, ist bei den Betroffenen unterschiedlich, häufig sind jedoch Histamine relevant. So zeigt sich bei vielen Patienten eine histaminarme Ernährungsweise als äußerst positiv. Besonders histaminhaltig sind Tomaten, Hefe, Rotwein, Sauerkraut, Parmesan, Essig, Schokolade und Zitrusfrüchte.

Immunsystemstärkung

Viren, Bakterien, Parasiten und Co. sind für uns Menschen eine ständige Bedrohung, das hat uns Corona mehr als deutlich vor Augen geführt. Das Immunsystem ist in den Fokus vieler Menschen gerückt, denn es ist Dreh- und Angelpunkt, wenn es darum geht, sich vor all den unerwünschten Eindringlingen zu schützen.

Die wichtigste Waffe haben wir mit einer geschickten Ernährung aus viel Obst und Gemüse selbst in der Hand. Fehlt es an notwendigen Nährstoffen, öffnet dies den Viren und Co. Tür und Tor, sodass diese am Eingang quasi per Handschlag begrüßt werden.

Eine gesunde und leckere Ernährung, mit der man die körperliche Abwehr in Stellung bringt, ist kein Hexenwerk. Wie das geht, zeigen wir Ihnen mit ausgeklügelten und leckeren Rezepten, die einfach und schnell zubereitet werden können.

Histaminintoleranz

Histamin kommt in bestimmten Lebensmitteln vor, wird aber auch von unserem Körper produziert. Einzelne Histaminmengen summieren sich zu einer Gesamtmenge, und wenn das im Körper vorhandene Histamin nicht ausreichend und schnell genug abgebaut wird, weil hierfür die erforderlichen Enzyme (Diaminoxidase) nicht in ausreichender Menge vorhanden sind, kommt es zu vielfältigen Symptomen.

Während bei einigen Patienten Kopfschmerzen auftreten, kommt es bei anderen unter anderem zu Hautausschlag, Atembeschwerden, Durchfall oder Schweißausbrüchen.

Bei einer Histaminintoleranz ist eine histaminarme Ernährung der wichtigste Therapiebaustein. Hierfür ist es wichtig, alle Lebensmittel vom Speiseplan zu streichen, die sich ungünstig auf die Histaminbilanz auswirken. Je stärker die Histaminintoleranz ausgeprägt ist, umso strikter sollte diese Ernährungsweise eingehalten werden.

Histamin- und Glutenintoleranz

Bei einer Histaminintoleranz werden alle Lebensmittel vom Speiseplan gestrichen, die sich ungünstig auf die Histaminbilanz auswirken. Zu den Klassikern gehören Schokolade, Tomaten, Parmesan, Rotwein, fermentierte Lebensmittel, Essig und Hefe.

Leider kommt eine Histaminintoleranz selten allein und tritt sehr häufig in Kombination mit einer Fructoseintoleranz auf.

Bei einer Glutenintoleranz ist auf glutenhaltige Lebensmittel zu verzichten. Je nach persönlicher Toleranzgrenze können kleine Mengen verzehrt werden, in einigen Fällen ist ein kompletter Verzicht erforderlich. Glutenfreie Getreidesorten wie Quinoa, Hirse, Amarant und Teff sind bei einer Histaminintoleranz verträglich. All unsere Rezepte sind histaminarm und glutenfrei.

Histamin- und Fructoseintoleranz

Bei einer Histaminintoleranz werden alle Lebensmittel vom Speiseplan gestrichen, die sich ungünstig auf die Histaminbilanz auswirken. Zu den Klassikern gehören Schokolade, Tomaten, Parmesan, Rotwein, fermentierte Lebensmittel, Essig und Hefe.

Leider kommt eine Histaminintoleranz selten allein und tritt sehr häufig in Kombination mit einer Fructoseintoleranz auf.

Bei einer Fructoseintoleranz ist auf fructosehaltige Obst- und Gemüsesorten zu verzichten. Je nach persönlicher Toleranzgrenze können kleine Mengen Obst und Gemüse verzehrt werden, in einigen Fällen ist ein kompletter Verzicht erforderlich. Gemüsesorten, die wenig Fructose enthalten, können aufgrund ihres Histamingehaltes bei einer Kombination von Histamin- und Fructoseintoleranz unverträglich sein wie z. B. Avocados, Spinat und Auberginen.

Heuschnupfen

Histamin ist der Botenstoff, der für die Beschwerden bei Heuschnupfen verantwortlich ist. Dieser kommt in bestimmten Lebensmitteln vor und wird auch von unserem Körper selbst produziert. Wenn das im Körper vorhandene Histamin nicht schnell genug abgebaut wird, weil hierfür die erforderlichen Enzyme (DAO) nicht in ausreichender Menge vorhanden sind, kommt es zu vielfältigen Symptomen.

Bei Heuschnupfen ist somit eine histaminarme Ernährung der wichtigste Therapiebaustein. Zudem gibt es einige Lebensmittel, die Heuschnupfensymptome lindern können. Dies sind Obst- und Gemüsesorten, die über einen hohen Anteil Antioxidantien verfügen wie z. B. Brokkoli und grünes Blattgemüse.

Zudem ist der Verzehr von quercetinhaltigen Lebensmitteln wie Knoblauch, Zwiebeln und Äpfeln zu empfehlen. Quercetin ist ein sehr effektives natürliches Antihistaminikum.

Hashimoto

Hashimoto ist eine Autoimmunerkrankung, die zu einer chronischen Entzündung der Schilddrüse führt. Infolge eines fehlgeleiteten Immunprozesses kommt es durch T-Lymphozyten zur Zerstörung des Schilddrüsengewebes.

In den meisten Fällen entwickelt sich eine Unterfunktion der Schilddrüse, weil der Körper die benötigten Hormone nicht mehr in ausreichender Menge produzieren kann. Eine Therapie besteht aus der Verabreichung von verschiedenen künstlichen Schilddrüsen-Hormonen.

Allerdings ist dies nicht die einzige Behandlungsoption, denn auch durch eine entzündungshemmende Ernährung und Berücksichtigung von eventueller Nahrungsmittelintoleranzen lässt sich Hashimoto therapieren. Viele Betroffene leiden an einer Form von Glutenintoleranz wie z. B. Zöliakie, sodass sich ein Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel bei vielen Patienten positiv auf das Krankheitsgeschehen auswirkt.

Hämorrhoiden

Zu den wirkungsvollsten vorbeugenden Maßnahmen gegen Hämorrhoiden gehören eine ausgewogene und gesunde Ernährung, sowie genügend ausgleichende Bewegung.

Bei der Ernährung sollte darauf geachtet werden, dass Verstopfungen möglichst vermieden werden. Daher empfiehlt sich eine ballaststoffreiche Ernährung. Produkte aus dem vollen Korn, wie beispielsweise Vollkornbrot, aber auch Müslis, Obst und Weizenkleie unterstützen und aktivieren auf Grund ihres hohen Gehaltes an Ballaststoffen die Verdauung und beugen Verstopfungen vor.

Vermieden oder reduziert werden sollten dagegen Nahrungsmittel mit geringem Ballaststoffgehalt, wie Weißbrot, Reis, Teigwaren und Schokolade, aber auch Getränke, wie schwarzer Tee. Gleiches gilt für Alkohol und Nikotin und stark blähende Lebensmittel. Auch Fleisch und Fett sollten reduziert werden.

Gicht

Gicht, einst die Krankheit der Könige und Reichen, ist heute eine weitverbreitete Wohlstandskrankheit und durch heftige und anfallartige Schmerzattacken gekennzeichnet. Auslöser dieser Gichtanfälle ist ein unausgeglichener Harnsäurespiegel, der durch den Verzehr von zu vielen Lebensmitteln mit hohem Puringehalt entsteht.

Purin wird über den Purinstoffwechsel zu Harnsäure abgebaut, bei zu viel Harnsäure im Blut bilden sich scharfkantige Harnsäurekristalle, die als Auslöser der Gichtanfälle wirken. Diese lagern sich besonders in Gelenken, Sehnen und Schleimbeuteln ab und lösen dort stechende schmerzhafte Entzündungen aus, die sich als Gichtanfälle äußern.

Purinarm essen heißt hier die Lösung. Sobald die Ernährung auf purinarme Kost umgestellt wird, kann man fast in Windeseile sehen, wie sich die Gichtanfälle in Luft auflösen.

Fructoseintoleranz

Bei einer Fructoseintoleranz besteht eine Störung des Fructosestoffwechsels. Sie ist durch ein defektes Transportsystem im Dünndarm gekennzeichnet und führt typischerweise zu Verdauungsproblemen wie Bauchschmerzen, Durchfall, Blähungen oder Übelkeit.

Dabei ist es immer wieder erstaunlich, wie schnell sich Symptome in Luft auflösen oder sich zumindest deutlich verbessern, sobald fructosehaltige Lebensmittel vom Speiseplan verschwinden. Je nach persönlicher Toleranzgrenze können kleine Mengen Obst und Gemüse verzehrt werden, bei einer stark ausgeprägten Fructoseintoleranz wird allerdings gar keine Fructose vertragen.

Das bedeutet nicht, grundsätzlich auf die süßen Dinge des Lebens verzichten zu müssen. Es kann nur sein, dass man seine bisherigen Lieblingsspeisen gegen andere austauschen muss. Wie das geht und man den süßen Zahn auch trotz Fructoseintoleranz verwöhnen kann, zeigen unsere leckeren Rezepte.

Fructose- und Laktoseintoleranz

Bei einer Fructoseintoleranz ist eine fructosearme Ernährung der wichtigste Therapiebaustein. Je nach persönlicher Toleranzgrenze können nur kleine Mengen Obst und Gemüse verzehrt werden, in einigen Fällen ist ein kompletter Verzicht erforderlich.

Bei einer Laktoseintoleranz werden keine laktosehaltigen Lebensmittel vertragen. Da diese reich an vielen lebensnotwendigen Nährstoffen (insb. Calcium) sind, ist es wichtig, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten, um dieses Defizit auszugleichen. Besonders calciumhaltig sind Brokkoli, Tomaten, Grünkohl, Sojamilch, Kokosmilch und calciumreiches Mineralwasser.

Auch Trockenobst (z. B. Feigen, Datteln, Aprikosen) enthält viel Calcium, allerdings auch viel Fructose. Bei einer Kombination von Fructose- und Laktoseintoleranz sollten diese Lebensmittel nicht verzehrt werden.

Endometriose

Eine ungesunde Ernährung, bestehend aus zu vielen tierischen Lebensmitteln, Zucker, Weißmehlprodukten, Alkohol und Koffein steht im Verdacht, an der Entstehung von Endometriose beteiligt zu sein oder den Krankheitsverlauf zumindest ungünstig zu beeinflussen.

Grundsätzlich ist es für Endometriose-Patientinnen wichtig, sich ausgewogen und vollwertig zu ernähren. Die Ernährungsgrundlage bilden Obst und Gemüse aus biologischem Anbau. Der Verzicht auf histamin- und glutenhaltige Lebensmittel wirkt sich bei vielen Patientinnen positiv auf das Krankheitsbild aus.

Viele Betroffene haben Probleme mit dem Verdauungstrakt und sind nicht in der Lage, eine umfangreiche Vollwertkost zu verdauen. Die persönliche Verträglichkeit ist unbedingt zu berücksichtigen, um Blähungen und Bauchschmerzen zu vermeiden.

Diabetes

Diabetes Typ 2 gilt als eine klassische „Wohlstandskrankheit“ und ist in den meisten Fällen auf Übergewicht und mangelnde körperliche Aktivität zurückzuführen. Mithilfe von Insulinspritzen lässt sich für viele Diabetiker ein ziemlich normales Leben mit wenigen Einschränkungen führen. Allerdings lauern mittelfristig bedrohliche Folgeerkrankungen wie Nieren- und Augenleiden sowie Polyneuropathie.

Kaum eine andere Erkrankung lässt sich so stark vom Verhalten des Patienten beeinflussen wie Diabetes. Mit dem „Gewusst Wie“ ist es nicht nur möglich, den Insulinbedarf zu senken, sondern Diabetes Typ 2 kann sogar komplett wieder verschwinden.

Dreh- und Angelpunkt ist eine blutzuckermodulierende Ernährung.

Depressionen

Bei der Behandlung von Depressionen ist der Griff zu Psychopharmaka weit verbreitet, obwohl das nicht immer die einzige und beste Option ist. Denn mit einer nährstoffreichen Ernährung, die sich positiv auf Neurotransmitter auswirkt und die Produktion des Glückshormons Serotonin im Gehirn ankurbelt, lassen sich Depressionen günstig beeinflussen.

Nicht nur das seelische Gleichgewicht profitiert, sondern auch Gewichtsprobleme, die häufig im Zusammenspiel mit Antidepressiva auftreten, kann man mit einer passenden Ernährung in den Griff bekommen.

Wie das geht, zeigen wir Ihnen mit ausgeklügelten und leckeren Rezepten, die einfach und schnell zubereitet werden können.

Augen

Eine gesunde Ernährung ist für den gesamten Körper vorteilhaft, das gilt natürlich auch für die Augen. Bei Nährstoffmängeln leidet die Augengesundheit und damit das Sehvermögen. So kann beispielsweise ein andauernder Vitamin A-Mangel schlimmstenfalls zu Nachtblindheit führen.

Durch eine ausgewogene Ernährungsweise kann dies vermieden werden. Auch die Entstehung von altersbedingten Augenerkrankungen lässt sich durch eine rechtzeitige nährstoffreiche Ernährung häufig verzögern oder möglicherweise sogar verhindern.

Seit jeher gelten Möhren als wichtiges Lebensmittel für die Augengesundheit, dabei gibt es noch einige weitere wertvolle Gemüsesorten, die Carotinoide wie Lutein und Zeaxanthin enthalten. Hierzu gehört insbesondere grünes Gemüse wie Brokkoli, Kresse, Grünkohl, Mangold, Spinat, grüne Paprika und Erbsen.

Gut für die Augen sind auch Vitamin C-haltige Obst- und Gemüsesorten wie Zitrusfrüchte, Petersilie und Kiwis.

Arthrose

Arthrose ist ein fortschreitender Gelenkverschleiß, der alle Gelenke des Körpers in unterschiedlicher Ausprägung betreffen kann, besonders häufig erkranken Knie- und Hüftgelenke.

Durch den Abbau der stoßdämpfenden Knorpelschicht zwischen zwei Gelenkflächen kommt es zu eingeschränkter Beweglichkeit, starken Schmerzen und im weiteren Verlauf entwickelt sich eine vollständige, schmerzhafte Versteifung des betroffenen Gelenks.

Der bei Arthrose zugrundeliegende Entzündungsprozess lässt sich mit einer entzündungshemmenden Ernährungsweise ausschalten. Neben Obst, Gemüse und Fisch wirken auch Öle wie z. B. Leinöl, Hanföl und Olivenöl sowie Gewürze wie Curcuma, Zimt und Chili entzündungshemmend.

Ängste

Es gibt viele Möglichkeiten, Angst zu besänftigen, dazu gehört auch das Essen. Je nach Lebensmitteln kann der Angstpegel gesenkt oder erhöht werden. Deshalb ist es wichtig, darauf zu achten, was man in ängstlichen Phasen verzehrt.

Bestimmte Nährstoffe können dazu beitragen, die Neurotransmitter Serotonin und Dopamin zu regulieren, die über beruhigende Eigenschaften verfügen.

Besonders eine Ernährungsweise, die reich an DHA und EPA ist, wird mit einer geringeren Rate an Angstzuständen in Verbindung gebracht. Diese Fettsäuren wirken entzündungshemmend und können bestimmte angstinduzierte Funktionsstörungen der Gehirnzellen verhindern.

Auch Vitamin D gilt als ein wertvoller Nährstoff bei der Verringerung von Angstzuständen.

Glutenintoleranz

Das Leben mit einer Glutenintoleranz ist machbar und heute viel einfacher als noch vor einigen Jahren. Denn die Auswahl an glutenfreien Lebensmitteln in Supermärkten und Reformhäusern hat enorm zugenommen.

Glutenintoleranz bedeutet also nicht mehr, dass man grundsätzlich auf leckere Speisen verzichten muss. Es heißt vielmehr, dass die leckeren Speisen jetzt einfach andere sind. Statt ein Lieblingsteilchen vom Bäcker gibt es jetzt selbstgebackene glutenfreie Leckereien. Und statt Kantinenessen steht jetzt ein selbstgekochtes glutenfreies Mittagessen auf dem Speiseplan.

Glutenfreie Getreidesorten wie Quinoa, Hirse, Amarant, Buchweizen, Teff und viele mehr stehen inzwischen für viel Abwechslung auf dem Speiseplan zur Verfügung.

Akne

Akne ist eine der häufigsten Erkrankungen der Haut. Für die Entstehung sind Entzündungsprozesse und Hormone verantwortlich. Bestimmte Lebensmittel stehen im Verdacht, das Hautbild bei Akne zu verschlechtern. Hierzu zählen insbesondere entzündungsfördernde wie Kuhmilch- und Weißmehlprodukte, Fleisch und Zucker.

Ebenso sollte auf Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index verzichtet werden, denn durch diese steigt der Blutzuckerspiegel und damit das Stoffwechselhormon Insulin an, was Hautunreinheiten begünstigen kann.

Die Ernährungsgrundlage bilden ballaststoffreiche und pflanzliche Lebensmittel und Omega-3-haltige Öle und Fischsorten wie Lachs, Makrele und Hering.