Reizdarm (oligoantigen)

Die Ernährung spielt bei der Behandlung von Reizdarm eine zentrale Rolle. Die oligoantigene Diät kann bei Reizdarm helfen, insbesondere wenn Verdacht auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder -allergien besteht, die die Symptome auslösen oder verschlimmern könnten.

Die oligoantigene Diät zielt darauf ab, potenziell problematische Lebensmittel vollständig aus der Ernährung zu eliminieren, um herauszufinden, welche Nahrungsmittel individuell Symptome wie Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung verursachen könnten.

In der Auslassphase (ca. 4 Wochen) werden alle Lebensmittel gemieden, die potenziell Reizdarm-Symptome auslösen können. Anschließend werden diese gezielt wieder eingeführt, um zu erkennen, welche Lebensmittel problematisch sind.

Dazu gehören Eier, Kuhmilchprodukte, Nüsse, Fisch, Soja und glutenhaltiges Getreide. Auch auf künstliche Farb- und Süßstoffe, die häufig in Fertigprodukten vorkommen, ist zu verzichten.

Im Gegensatz zur Multi-Intoleranz-Ernährung schränkt die oligoantigene Diät fast alle potenziell unverträglichen Lebensmittel ein, um individuelle Trigger zu identifizieren.