ADHS
Die Ernährung spielt bei der Behandlung von ADHS (Aufmerksamkeitsdefizitstörung) eine zentrale Rolle. Neben einer nährstoffreichen Kost, die das Gehirn unterstützt, wird die sogenannte oligoantigene Diät empfohlen. Oligoantigen bezeichnet Stoffe in Lebensmitteln, die oft zu Unverträglichkeiten führen.
In der Auslassphase (ca. 4 Wochen) werden alle Lebensmittel gemieden, die potenziell ADHS-Symptome verstärken können. Anschließend werden diese gezielt wieder eingeführt, um zu erkennen, welche Lebensmittel problematisch sind.
Dazu gehören Eier, Kuhmilchprodukte, Nüsse, Fisch, Soja und glutenhaltiges Getreide. Auch auf künstliche Farb- und Süßstoffe, die häufig in Fertigprodukten vorkommen, ist zu verzichten.
Stattdessen konzentriert man sich in der Auslassphase auf Lebensmittel mit geringem Unverträglichkeits-Potenzial, darunter viele Gemüse- und Obstsorten, glutenfreies Getreide wie Reis oder Hirse, Kartoffeln, Milchersatzprodukte wie Hafer- oder Reismilch und natürliches, helles Fleisch wie Huhn oder Pute.